Integration eines zugekauften Geschäftsbereiches - Post-Transaktions-Management

Die Situation:

Nachdem bereits ein Fusionsversuch der beiden Unternehmen gescheitert war, wurde in einem erneuten Anlauf zwei Jahre später unter Moderation von PME der Kaufvertrag unterzeichnet. Der Käufer übernahm im Rahmen eines Asset Deals einen Geschäftsbereich des Verkäufers. Der Standort des Verkäufers blieb als Niederlassung erhalten, der Name wurde als Marke fortgeführt. Die unterschiedlichen Unternehmenskulturen, die spezifischen Betriebsabläufe sowie die Stärken und Schwächen der Unternehmensteile mussten analysiert, optimiert und zu einem homogenen Unternehmen zusammengeführt werden. Die Integration konnte scheitern, wenn das Post-Transaktions-Management nachlässig gehandhabt wird.

Unsere Begleitung:

In der 1. Phase des Post-Transaktions-Managements fand kurz nach Bekanntgabe der Übernahme ein von PME moderierter Workshop statt mit dem Ziel, gemeinsam das Vorgehen für die Integration zu erarbeiten und den Mitarbeitern ein gegenseitiges Kennenlernen zu ermöglichen. Mit Formulierung der mittelfristigen Geschäftsstrategie und der Vision für die nächsten fünf Jahre konnte den Mitarbeitern eine Perspektive für das neue, gemeinsame Unternehmen aufgezeigt werden. Nach der Analyse der jeweiligen Stärken, Schwächen und Betriebsabläufe durch die Mitarbeiter wurden in unternehmensübergreifenden Projektgruppen Integrations-Maßnahmen für die nächsten drei Monate verabschiedet. Tagesgeschäft und Kundenüberleitung wurden damit gewährleistet. Mit dem Workshop wurden Fusionsängste abgebaut und eine erste gemeinsame Arbeitsbasis gefunden. Die 2. Phase der von PME begleiteten Integration beinhaltete die laufende Überprüfung der Integrationsfortschritte.